FLECHTWERKE

Wind- und Sichtschutz ist ein ewiges Problemthema auf Terrassen und Balkonen. Lebende Weidenzäune sind eine fabelhafte Lösung


Empfehlung: Julia Kospach
Stadtleben | aus FALTER 23/16 vom 08.06.2016

Salix viminalis lautet der botanische Name der Korbweide. Er verrät schon, worum es hier im Weiteren gehen wird. Salix ist der Gattungsname der Weide, viminalis bedeutet so viel wie "zum Flechten geeignet". Weidenruten sind phänomenal biegsam. Sind sie jung, lassen sie sich sogar kreisrund biegen, woran die Äste der allermeisten anderen Laubgehölze kläglich scheitern müssen. Doch hier soll kein Korb aus toten, blattlosen Ruten geflochten, sondern ein Zaun aus lebenden Ruten gepflanzt werden, mit einem Wort: ein wachsender Zaun.

Weidenarchitektur und lebendes Flechtwerk sind gerade groß in Mode. Aus kunstvoll geflochtenen Weidenstecklingen und -ruten entstehen vielerorts monumentale Spieltunnel und Tipis, Gartenzäune und Gartenmöbel, aus totem Weidenmaterial Klettergerüste, Zäune oder Raumteiler für den Garten.

Gemeinhin würde man vermuten, dass man auf Terrassen und Balkonen auf solch spektakuläre Spielereien verzichten muss, doch das ist nicht der Fall. Ein lebender Weidenzaun

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