Film Neu im Kino

"Väter & Töchter": Große Namen, Melodramen

Lexikon | MO | aus FALTER 23/16 vom 08.06.2016

Das Schicksal führt Regie. Bestsellerautor Jake hat durch eine Unachtsamkeit den Tod seiner Ehefrau verschuldet. Fortan hat er gegen seine inneren Dämonen und seine verbitterte Schwägerin zu kämpfen, will er nicht das Sorgerecht für sein Töchterchen verlieren. Daher der Titel des Films, "Väter &Töchter" (R: Gabriele Muccino). 25 Jahre später begegnen wir Katie wieder, die als Psychologin und Sozialarbeiterin tätig ist, sich selbst aber nicht zu helfen weiß. Sie hat ihrem Vater nie verziehen, erträgt keine Nähe, vermasselt die Beziehung zu Nachwuchsautor Cameron: "Du glaubst, du kriegst den Kartoffelchip", hadert sie mit sich, "und am Ende ist es nur eine miese, billige Schlampe." Die vielsagenden Dialoge bringen Amanda Seyfried und Russell Crowe an ihre Grenzen, einzig Jane Fonda macht sich einen Lenz als neunmalkluge Literaturagentin.

Ab Fr im Kino (OF im Artis und Village)


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