Seinesgleichen geschieht

Präsidentschaftsvorwahlen in den USA: Das große Kandidatenbasteln

Der Kommentar des Herausgebers

Falter & Meinung | Von Armin Thurnher | aus FALTER 23/16 vom 08.06.2016

Lassen Sie sich nicht verunsichern. In verschiedenen Medien wird bereits kolportiert, Hillary Clinton habe die Mehrzahl der nötigen Delegierten erreicht, sie sei also die Kandidatin der Demokraten bei den Präsidentschaftswahlen. Das ist so nicht richtig.

Die Präsidentschaftsvorwahlen in den USA, sie sogenannten Primaries, nähern sich ihrem Ende. Aber erst auf den Conventions, auf den Parteikongressen, werden die Präsidentschaftskandidatinnen gewählt.

Selten war die Lage so ungewiss wie heuer. Bei den Republikanern hat sich Donald Trump die nötige Zahl an Delegierten gesichert, um bei der Convention nominiert zu werden, seine Gegner haben ihre Niederlage eingestanden. Aber führende Mitglieder des Parteiestablishments finden sich mit dem rassistischen Milliardär nicht ab; trotz reaktionärster Statements - Mauerbau gegen mexikanische Einwanderer, Ausweisung von Muslimen et cetera - empfinden sie ihn nicht als Fleisch von ihrem politischen Fleische.

Noch immer scheint nicht ausgeschlossen,

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