7 Sachen, die Sie über Wiens Grillplätze nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 23/16 vom 08.06.2016

Es ist endlich Sommer, aber Sie haben keine Terrasse und keinen Balkon: Wohin zum Grillen in der Stadt?

Wien ist leider nicht Oslo. In Wien ist es nur auf den dafür vorgesehenen "Grillplätzen" erlaubt.

Und dort staut es sich dann?

Kommt darauf an. Auf der Donauinsel - auf der man übrigens das ganze Jahr über Fleisch vom offenen Feuer genießen darf - kann es eng werden, dort muss man die 16 Holzkohlegrillplätze deswegen auch reservieren.

Was kostet der Spaß?

Zehn Euro. Aber dafür bekommt man echtes Service. Ein Wiener Grilltelefon berät, und offizielle "Grillmeister" des Magistrats sorgen für Ordnung.

Das klingt nach Stress. Wohin, wenn ich meine Ruhe haben will?

Geruhsamer geht es auf den Wienerwald-Grillplätzen zu. Etwa auf der Steinbruchwiese im Ottakringer Wald, auf der Rohrbadwiese bei der Exelbergstraße oder bei der Krapfenwaldgasse an der Höhenstraße.

Mitten in der Stadt geht nichts?

Nein, als Alternative gäbe es noch den Grillplatz im Draschepark (auch ganzjährig!) in der Nähe des Alberner Hafens oder beim Auhof-Retentionsbecken.

Wohin mit den Grillresten?

Weg damit in die dafür vorgesehenen Betongefäße.

Gab es auch schon einmal ein generelles Grillverbot?

Letztes Jahr am 22. Juli war es so weit. Wegen einer Hitzewelle.


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