Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Josefsherz - mitten im Achten tut sich endlich einiges

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 23/16 vom 08.06.2016

Tatsächlich eröffneten einige der spannendsten und lustigsten Lokale der vergangenen zwei Jahre in diesem Bezirk, der jahrzehntelang für seine prähistorischen Studentenlokale berüchtigt war. Die Josefstadt veränderte ihr kulinarischgastronomisches Gesicht. Die ganze Josefstadt? Nein, genau in der Mitte, im Herzen des kleinen Bezirks, zwischen Josefstädter Straße, Hamerlingpark, Florianigasse und Lederergasse tat sich gar nichts, da wohnten nur wohlhabende Menschen in großen Wohnungen in gut renovierten Gründerzeithäusern.

Okay, Ausnahme war das Tseng in der Lederergasse, das ehemalige Lokal von Josef Kiang aus den 90er-Jahren, bevor er nach Peking ging (und zum Glück wieder zurückkam), in dem seit etwa zehn Jahren eine Art Bestof-Asia geboten wird. Das Design des Lokals ist immer noch lässig.

Der beste Wein der Stadt

Bisschen Ausnahme ist auch das Fuhrmann, allerdings nicht ganz. Denn zwar kochte Josef Hohensinn hier schon vier Jahre lang großartige Innereien-Gourmetküche,


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