Meinesgleichen Bananenfechter Kickl: Meine Banane ist nicht deine Banane

Falter & Meinung | aus FALTER 24/16 vom 15.06.2016

Die Zeitung Österreich interviewte Bundeskanzler Christian Kern zur Anfechtung der Bundespräsidentenwahl und fragte: "Aber es ist peinlich, dass wir international jetzt nicht nur als Rechtsradikale, sondern auch als Bananenrepublik dastehen?" Kern antwortete: "Da kann ich Ihnen nur recht geben."

Sofort reagierte der Generalsekretär der FPÖ mit einer über die Presseagentur APA verbreiteten Originaltextaussendung (OTS). ",Solche Aussagen sind unverantwortlich und für einen Kanzler untragbar. Kern fehlt offenbar jedwedes staatspolitische Gespür. Mit derart unüberlegten und unbedachten Äußerungen schadet SPÖ-Kanzler Kern dem Ansehen Österreichs.' Mit diesen Worten kommentierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die Aussagen Kerns zur Wahlanfechtung und zur 'Bananenrepublik' Österreich in der Tageszeitung Österreich."

Wer Bananenrepublik zu unserem wunderbaren Land und seinen fleißigen und anständigen Politikern sagt, ist untragbar und unverantwortlich. Andererseits kommt es darauf an, wer so etwas sagt. ",Egal ob E-Card oder BZÖ-Finanzierung - Wolfgang Schüssel degradiert Österreich auf dem Umweg über eine Orangenrepublik immer mehr zur Bananenrepublik', meinte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl", verlautbarte die FPÖ stolz vor zehn Jahren.

Ja, das Ansehen des Landes ist eine Tochter der Zeit. Schon krümmt es sich wie eine Banane unter den Vorschriften der Eurokraten. Mit Kickl ins Bananenrepublikl!

Quellen:

Österreich vom 12.6.2016

APA OTS 0008 der FPÖ vom 12.6.2016

APA OTS 0116 der FPÖ vom 9.2.2006


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