Meins ist deins ist seins: Was heißt hier teilen?

Wer verdient an der Sharing-Economy? Tom Slee hat sich die Trittbrettfahrer, allen voran Airbnb, genauer angeschaut

Politik | REZENSION: KARIN CHLADEK | aus FALTER 24/16 vom 15.06.2016

Gemeingut ist in aller Munde. Auch Netzwerke, die gemeinschaftliches Wohl in den Mittelpunkt stellen (wie die in Österreich gestartete, aber inzwischen auch international verankerte Gemeinwohl-Ökonomie) breiten sich aus. Doch was ist das eigentlich, Gemeinwohl? Gar Gemeingut? Was soll geteilt werden? Und wer sind die Trittbrettfahrer? Als solche entlarvt mit "Deins ist meins" ein neues Buch bekannte Protagonisten der "Sharing Economy".

Rund 5600 Wohnungen werden in Wien über Airbnb vermietet. Laut Klemens Himpele, dem Leiter der Wiener Magistratsabteilung 23 Wirtschaft, Arbeit und Statistik, läge man damit im internationalen Vergleich eher im unteren Bereich. In Berlin -mit einer Einwohnerzahl von rund 3,5 Millionen Menschen - würden mehr als 14.000 Wohnungen über Airbnb angeboten. Das sind Zahlen, die noch im Februar 2016 galten.

Himpele sieht die Situation für Wien also noch nicht als dramatisch an, sagt aber, man müsse das Ganze beobachten. Ob sich etwa Nachbarn beschweren. Ob


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