Was es braucht, um Herr Europas zu werden

Die ersten Spiele der Euro belegen: So dynamisch und fortschrittlich der Fußball auch werden mag, manche alten Muster und Prinzipien bleiben für immer. Wie die Unersetzlichkeit eines genialen Stürmers

Fussball-EM | AUFSTELLUNG: JOHANN SKOCEK | aus FALTER 24/16 vom 15.06.2016

Am Beginn eines Turniers wie der Euro 2016 steht die Grundfrage, die alle, die das Spiel lieben, vereint: Wer kann gewinnen, warum und wie? Weil diese Frage niemand beantworten kann, boomen die Wettbüros. Da die Analyse dieser Frage zur Grundausstattung jeder teilnehmenden Mannschaft gehört, beschäftigt der ÖFB eine Gruppe von Männern, die seit Jahren die Gegner in jedem Spiel beobachtet, beschreibt und Vorschläge zu deren Bekämpfung ausarbeitet.

In diesen Tagen fliegen fünf Trainer und Scouts des ÖFB durch Frankreich. Sie bringen Teamchef Marcel Koller auf den neuesten Stand, was die personelle Ausstattung und Verfassung, Taktik und Spielanlage der Gruppenkollegen und potenzieller Gegner vom Achtelfinale bis zum Endspiel betrifft.

Fußball ist keine exakte Wissenschaft, er ist zwar in seinen Ergebnissen präziser als zum Beispiel die sogenannte Wirtschaftswissenschaft, doch er ist weder durch feste strategische Konzepte noch durch psychologische Phantasmagorien, wie sie der ORF-Pitch-Reporter


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