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Danke, Zivilgesellschaft


BARBARA TÓTH
Politik | aus FALTER 24/16 vom 15.06.2016

"Flüchtlingskrise","Asylkrise": Die Ereignisse, die Österreich seit September 2015 bewegen, haben verschiedene Namen. Wolfgang Gratz, Autor der ersten wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Krisenmanagement des Landes, nennt sie, neutral und sehr passend, "Transitkrise". Gratz hat in den letzten Monaten die Ergebnisse von 39 Interviews mit Expertinnen und Experten und drei Kurzworkshops ausgewertet. Hochrangige Landes-und Bundesbeamte, Vertreter der Zivilgesellschaft und der Hilfsorganisationen und Journalisten waren darunter. Er hat sich angeschaut, wie wichtig die sogenannte "Siebenerlage" im Innenministerium war -eine Runde von Spitzenbeamten betroffener Ressorts -und warum im Burgenland die Durchreise von hunderttausenden Flüchtlingen besser funktionierte als in der Steiermark. Gratz leistet also, was das System Politik in den seltensten Fällen schafft: ihr eigenes Handeln zu reflektieren.

Rückblickend stimmten Gratz' Gesprächspartner überein, dass Österreich spätestens

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