Nachgesehen Ein Wiener Schauplatz, an dem kleine oder große Politik stattfindet

Der neue Schwedenplatz: Sanfte Umgestaltung statt gewagter Wurf


BIRGIT WITTSTOCK
Politik | aus FALTER 24/16 vom 15.06.2016

Fast eine Dekade lang haben sich diverse Architekten, Stadtplaner und Politiker die Köpfe über eine mögliche Neugestaltung des Schwedenplatzes zerbrochen. Die Ideen umfassten architektonische Visionen wie Gregor Eichingers Trialto-Projekt ebenso wie brave Oberflächenkosmetik. Seit vergangenem Montag steht am Ende eines mehrjährigen Prozesses inklusive Bürgerbeteiligung endlich das Siegerprojekt fest.

Der Beitrag eines Münchner Planungsteams ist mehr sanfte Umgestaltung als radikaler Umbau: Um rund 20 Millionen Euro -also um einiges weniger als die Hälfte dessen, was Ursula Stenzels Untertunnelung gekostet hätte -sollen bis 2025 160 neue Bäume, vor allem Ginkos, Zierbäume aus Ostasien, gepflanzt und neue Rasenflächen mit Stadtmöblierung geschaffen werden. Perspektivisch sollen auch die Tankstelle und einige Kioske abgesiedelt und eine Fahrspur dem Autoverkehr abgetrotzt werden. Baubeginn soll 2018 sein.


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