7 Sachen, die Sie über KINDERGARTENPÄDAGOGINNEN nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 24/16 vom 15.06.2016

Gehörlose können jetzt in Wien auch Kindergärtner werden?

Moment, der Beruf heißt korrekt: KindergartenpädagogIn. Und ja, es stimmt. Erstmals wird die Stadt Wien heuer im Herbst neun Gehörlosen die Ausbildung zu Kindergarten-AssistenzpädagogInnen ermöglichen.

Was ist der Unterschied zwischen Kindergarten-AssistenzpädagogInnen und KindergartenpädagogInnen?

Wie der Name schon sagt: sie assistieren. Und die Ausbildung dauert drei statt fünf Jahre. Warum diese Schmalspur-Ausbildung?

Ist sie nicht. Die Schule richtet sich an alle ab 18 Jahren, die umsteigen wollen.

Die Stadt Wien braucht dringend mehr gute PädagogInnen.

Wo werden sie ausgebildet?

Die Stadt Wien hat eine eigene Schule für angehende Kindergarten- PädagogInnen, die Bakip21. Dort findet auch die Ausbildung für die neuen AssistenzpädagogInnen statt.

Immer dieses -Innen. Wollen wirklich nur Frauen im Kindergarten arbeiten?

Ja, leider. In der klassischen, fünfjährigen Ausbildung der Bakip21, die mit Matura endet, sind derzeit nur sechs Prozent der SchülerInnen Männer.

Und wie viele der PädagogInnen haben Migrationshintergrund?

Darüber führt die Stadt Wien keine Statistik.

Wie viel verdient man?

Das Einstiegsgehalt für PädagogInnen beträgt in einem der rund 350 Kindergärten der Stadt Wien derzeit 2118,27 Euro brutto.


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