Baut einen Schutzwall auf!

Medien | APPELL: INGRID THURNHER | aus FALTER 24/16 vom 15.06.2016

Medienmenschen wie ich mit ein paar Jahren an Erfahrung auf dem Buckel ändern die Gewohnheiten ihres eigenen Medienkonsums ja ohnehin regelmäßig und passen sich den neuen Gegebenheiten an. Der erste Blick in der Früh fällt also heutzutage aufs Handy oder aufs Tablet, und schon springt die Zahl mit den Mentions oder Likes neben den diversen Social-Media-Icons ins Auge. Wann immer die Medienforschung über "disposable time for media consumption" spricht, also über verfügbare Zeit für den Medienkonsum, wird mir klar, wie hart der Wettbewerb der Medienmacher um Zeit und Aufmerksamkeit der Medienkonsumenten geworden ist. Spätestens seit die "social media" - jedenfalls namenstechnisch -zur Gruppe der Anbieter zu zählen ist, wird es grimmig. Zeitungen, TV-und Radiosender, national und international, Quellen ohne Ende, wer keine Auswahl trifft, wird niemals fertig. Aber klar: In diesem großen Medienuniversum geht's auch ums Persönliche, um die Ansprache, um den Kontakt mit Zuschauern.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige