Literatur Tipps

Der nette Innviertler aus der Wiener Gruppe

Lexikon | SF | aus FALTER 24/16 vom 15.06.2016

Er macht weiter. Nachdem er als Architekturprofessor in Pension gegangen ist und seinen monumentalen Führer zur "Österreichischen Architektur" abgeschlossen hat, nahm Friedrich Achleitner (Jg. 1930) seine Ende der 1950er-Jahre im Kreise der Wiener Gruppe begonnene literarische Arbeit wieder auf. Dabei erlaubt er sich nun vereinzelt auch sentimentale Rückgriffe. In "iwahaubbd", einem Band mit Freestyle-Mundartgedichten, spürte der gebürtige Innviertler der Sprache seiner Kindheit und Jugend nach. In dem aktuellen Prosaband "Wortgesindel" geht es um den Sinn, Unsinn und Hintersinn der Dinge. Lesung von Achleitner sowie Aufführung einiger Vertonungen von Uli Scherer durch Marie Orsini-Rosenberg (Cello) und Scherer (Piano).

Kunstraum Ewigkeitsgasse, Fr 19.30


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige