Seinesgleichen geschieht Der Kommentar des Herausgebers

Böhmdorfers Beschwerde, oder Auf zum letzten Gefecht


VON ARMIN THURNHER

Falter & Meinung, FALTER 24/16 vom 15.06.2016

Die FPÖ hat beschlossen, die Wahl des Bundespräsidenten anzufechten. Kein Wunder, die FPÖ mag fechtende Verbindungen. Sie gehört auch zu den notorisch schlechten Verlierern, die jederzeit eine demokratische Wahl anfechten, Bürgermeisterwahlen, AK-Wahlen etc. An ihren Anfechtungen sollt ihr sie erkennen!

Schon vor der Stichwahl selbst stellte der Kandidat Norbert Hofer in den Raum, Wahlkarten würden immer "merkwürdig" ausgezählt. Die FPÖ wollte damit umschreiben, dass die Mehrheit der Wahlkartenwähler weniger gern FPÖ wählt als die Urnenwähler. Nun möchten die Anfechter die Briefwahl ganz abschaffen, lupenreine Demokraten, die sie sind. Was der FPÖ nicht nützt, kann nicht demokratisch sein!

Logisches Denken ficht sie wenig an; über einen Mangel an geschicktem Kalkül können sie hingegen nicht klagen. Man muss die FPÖ als Schlaucherlpartei bezeichnen, so geschickt nutzt sie demagogisch alles, was ihr zu Gebote steht. Klopffechterei! Klopffechter erniedrigten die Kunst zum

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