Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Geiselberg: Hartes Pflaster und wenige Überlebende

Stadtleben | LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER | aus FALTER 24/16 vom 15.06.2016

Die Geiselbergstraße zählt nicht zu den schönsten Straßen der Stadt. Im Gegenteil. Die Chance durch die Errichtung zahlreicher "Campi" wurde kaum genützt, jedes dieser Unternehmenskonglomerate sieht aus wie eine Festung, ein Gefängnis, die Straße selbst dient vornehmlich dem Zweck, schnell wieder wegzukommen. Kein guter Boden für Beisl-Wesen, nur die Stärksten überleben.

Das Gasthaus zum Geiereck machte einen sehr geschlossenen Eindruck, die beiden Lokale im "Campus Geiselberg"(Fortbildungseinrichtung für Arbeitslose), Café und Bistro, sind Geschichte, in die Kantine der IT-Solutions der Erste Bank kommt man nur, wenn man dort arbeitet, Ararat Grillhaus verfiel zu Staub.

Kantine ging, Kantine kam Sogar die Eurest zog aus dem sich malerisch an die Südosttangente schmiegenden Gebäude der Styria-Verlag-Magazine aus. Stattdessen kam der internationale Facility-Unternehmer Dussmann und betreibt nun eine öffentliche Kantine. Es gibt exotisches Hühnerfilet "Hawaii" mit Mandelreis,


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