Die Tops und Flops der Wiener Festwochen

Im letzten Jahr der Intendanz von Markus Hinterhäuser bot Schauspielchefin Marina Dawydowa ein formal spannendes, oft berührendes Programm auf: Schön war 's!

Feuilleton | Ranking: Martin Pesl | aus FALTER 25/16 vom 22.06.2016

Mit den diesjährigen Festwochen verabschiedet sich Intendant Markus Hinterhäuser, um ab 2017 die Salzburger Festspiele zu leiten. Er wird als sympathischer Direktor in Erinnerung bleiben, der bei jeder Premiere selbst anwesend war und mit Herz zum Programm stand. Er brachte den Festwochen ein aufregendes Musikprogramm, ein Festivalzentrum -und in drei Jahren drei sehr unterschiedliche Schauspieldirektorinnen: Frie Leysen setzte 2014 einen Asien-Schwerpunkt, Stefan Schmidtke brachte 2015 ein exotisch buntes Gemisch aus aller Welt und Marina Dawydowa heuer einen fokussierten Blick auf osteuropäisches Theater. Die diesjährige Bilanz ergibt durchwachsene Publikumsreaktionen, erstaunlich oft freie Plätze, auch schon vor der Fußballkonkurrenz, eine große formale Vielfalt vom Solo mit Mini-Figuren (David Espinosa) bis zum aufwendigen Spektakel (Jan Fabre) und Stücke ohne Worte (Dimitris Papaioannou, Stereoptik). Unterm Strich waren es deutlich mehr Tops als Flops. Der Falter erinnert noch


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige