Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Josefsplatz - Pferdeleberkäse wird man hier nicht finden

Stadtleben | LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER | aus FALTER 25/16 vom 22.06.2016

Der Josefsplatz, gebildet von Hofbibliothek, Redoutensaaltrakt, Augustinertrakt, Stallburg und den gegenüberliegenden Palais Pallavicini und Palffy, wurde in den Jahren 1763 bis 1769 geschaffen, als Barockarchitekt Nikolaus von Pacassi die diversen Teile der Hofburg zusammenfügte und damit eine geschlossene Piazza schuf, wie es sie in Wien sonst kaum gibt. Der Josefsplatz gilt zwar als einer der schönsten Plätze der Welt, wird von nahezu allen Wien-Touristen besucht, als wirklicher Platz - Treffpunkt, Ort der Kommunikation -wird er aber nicht genutzt. Eher als Parkplatz.

Der Hofburg-Smoothie Was natürlich ein bisschen an der palastbedingten mangelnden Infrastruktur hier liegt. Die es aber gibt, ein bisschen versteckt halt. Direkt am Platz, zum Beispiel, seit einem Jahr das Toto's im ehemaligen Café Palffy, ein recht einladender, heller Eissalon, in dem der Maestro auch diverse Säfte und Smoothies presst. Pasta und kleine Piadine gibt es auch, die schauen super aus und kosten 1,50


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