Schweizer Brille zu südkoreanischer Mode

Das Brillenlabel Viu zieht gemeinsam mit dem Wiener Modegeschäft We Bandits auf die Neubaugasse. Wird die Gasse bald zur Edelmeile?

Stadtleben | Besuch: Nathalie Grossschädl, Barbara Tóth | aus FALTER 26/16 vom 29.06.2016

Fabrice Aeberhard steht gegenüber auf der anderen Seite der Neubaugasse und blickt auf sein neues Geschäft. Er nickt zufrieden. "Ja, schön ist es geworden", murmelt der 37-jährige Industriedesigner. Wo früher die Buchhandlung Hintermayer war, residiert nun die 14. Filiale des angesagten Brillenlabels Viu aus Zürich. Finanziert durch Crowdfunding wurde die Marke vor drei Jahren von zwei Wirtschaftsuni-Absolventen, zwei Designern und einem Optiker als Start-up gegründet. Seitdem geht es rasant bergauf.

Wenn der Schweizer etwas sieht, das ihm nicht gefällt, beginnt es in seinem Kopf zu arbeiten. Es war der Brillenmarkt, der ihm unangenehm ins Auge stach. Ein Milliardenmarkt, der vom Brillenhersteller Luxottica dominiert wird. Zu seinem Markenrepertoire zählen Ray Ban oder Lizenzluxusmarken wie Chanel und Burberry. Der italienische Brillenkonzern stellt im Jahr 65 Millionen Brillen her, bestimmt so den Preis. Es gibt nicht viel zwischen echt teuren und billigen Brillen. "Diesen Markt


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