Geknutscht wird später

Voll, voller, Donauinselfest: Die 33. Ausgabe des größten Musikfestivals Europas lockte 3,1 Millionen Menschen an

Feuilleton | Reportage: Stefanie Panzenböck | aus FALTER 26/16 vom 29.06.2016

Es gibt sie, die lauschigen, entspannten Momente auf dem Wiener Donauinselfest. Man muss nur zur richtigen Zeit in die richtige Richtung gehen, nämlich gegen 19 Uhr nach Norden.

Man schlendert vorbei an der riesigen Festbühne, auf der die wienerisch-russische Partyband Russkaja leider viel zu früh spielt - die von der Sonne erschöpften Gäste ziehen Herumgesitze im grünen Gras dem Herumgetanze vor. Noch sind die öffentlichen WC-Anlagen, die in Stapeln herangekarrt wurden, nahezu leer und bald kommt man in die Gegend elektronischer Klänge.

Dort, am Ende des Festivalgeländes, steht die FM4-Bühne. Auf einem Hang haben es sich einige hundert Menschen bequem gemacht, ein paar lehnen an Absperrungen, trinken Bier und Himbeersoda und essen von Plastiktellern.

Die Schweizer Musikerin Eloui hat eben die Bühne verlassen, nun sind Fijuka an der Reihe. Zwei junge Frauen, die sich mit schrillem, fantasievollem Pop einen Namen gemacht haben, kommen in weißen Tüllröcken, engen schwarzen Oberteilen


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