Stadtrand Urbanismus

Phil Lärm um nichts?

Birgit Wittstock hofft immer noch auf Kiss statt Tocotronic

Stadtleben | aus FALTER 26/16 vom 29.06.2016

Seit Tagen geht auf Facebook eine Nachricht um, die die Wiener Hipsteria in Angst und Schrecken versetzt: Das Phil, jene Lokal-Laden-Kombi, die 2004 einen Hauch Prenzlauer-Berg-Feeling in die damals noch völlig verschlafene Gumpendorfer Straße brachte, soll am Donnerstag angeblich zusperren. Padauz!

Freilich kommt eine solch verstörende Nachricht nicht ohne dazugehörende Wehklagen, Gerüchte und Dementis aus - alles nur Trollerei? Fragt man Betreiber Christian Schädel, so wird einem versichert: Am Donnerstag steigt die Abschiedssause und man wolle für unbestimmte Zeit geschlossen halten. Die Gründe sind vielfältig und allesamt total nachvollziehbar: Man wolle 25 Philialen von Warschau über Bangkok bis nach Philadelphia eröffnen, außerdem sei VdB schuld, der das Phil zur Wahlkampfzentrale gemacht und damit alle Medien und Kameras gebracht habe. Und noch eine Wahrheit: Schädel befinde sich aufgrund einer manischen Episode auf der Bamhö. Dafür würden Tocotronic zum Abschied raunzen. Und zur Wiedereröffnung werde es dann Käsekuchen mit Koksfrosting geben. Philen Dank!


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