7 Sachen, die Sie über KREUZOTTERNBISSE nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 27/16 vom 06.07.2016

Am vergangenen Wochenende musste ein Mädchen wegen eines Kreuzotternbisses ins Spital geflogen werden. Muss man sich fürchten?

Jetzt nur keine Panik! Der Biss einer Kreuzotter ist für Erwachsene zwar schmerzhaft, aber nicht lebensgefährlich. Für Kinder, kranke und alte Menschen kann er aber mitunter tatsächlich gefährlich werden.

Was passiert, wenn die Kreuzotter beißt ?

Die Wunde schwillt stark an und es kann zu allerlei unguten Zuständen kommen: Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schweißausbrüchen und Blutdruckabfall bis hin zu Kollaps und Atemproblemen. Schirch.

Wie reagieren?

Auf keinen Fall tun, was in so manchem schlauen Buch steht - nicht die Wunde aussaugen und schon gar nicht lustig daran herumschneiden!

Sondern?

Oberstes Gebot: Ruhe bewahren. Dann unbedingt die Schlange identifizieren und ab ins Spital!

Wie sieht die aus, die Kreuzotter?

Sie hat meist dunkle, gezackte Linien auf dem Rücken, ein dickes X auf dem Kopf und längsgeschlitzte Pupillen. Es gibt sie allerdings auch in Schwarz.

Muss man sich vor einer Attacke fürchten, wenn man sie sieht?

Nein, die Schlange flieht normalerweise schon bei Bodenerschütterungen. Im Falle einer Begegnung einfach Raum geben und in Ruhe lassen.

Wie oft kommt es in Österreich zu Kreuzotternbissen bei Menschen?

Rund 20 Mal im Jahr. Hunde und Katzen erwischt es aber öfter.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige