Wieder gelesen Bücher, entstaubt

Kertész' Schlüsselroman

Politik | BT | aus FALTER 28/16 vom 13.07.2016

"Der Name der Fabrik, so habe ich es schon in der ersten Mittagspause erfahren, ist 'brabag', was eine Abkürzung für 'Braunkohle-Benzin-Aktiengesellschaft' und so 'einmal sogar an der Börse notiert' gewesen sei", schreibt Imre Kertész lakonisch über das KZ Wille, in das er als junger Mann als Häftling kommt. Vor Kriegsende wird er ins KZ Buchenwald verlegt. Die meisten seiner KZ-Wille-Mithäftlinge wurden bei einem Gewaltmarsch ermordet.

Imre Kertész: Roman eines Schicksalslosen. Rowohlt (2007), 288 S., € 10,30


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