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Falter & Meinung | Reini Hackl | aus FALTER 28/16 vom 13.07.2016

Die große Fußballsause ist also endlich vorbei und somit kann auch der mit Münze und Schein prall gefüllte Topf des internen Falter-Tippspiels ausgeschüttet und an die Tippsieger verteilt werden. Schließlich bereichert sich hier im Unterschied zu so manch anderem kleinen Glücksspiel niemand und Benedikt Narodoslawsky, der dieser Tage sein müdes Haupt in den Strandsand steckt, hat vorige Woche an dieser Stelle kurz die Regeln skizziert, wenngleich er, bei aller vom Organisator eingehaltener Transparenz, Unregelmäßigkeiten gewittert und Verdächtigungen geäußert hat. Nein, Island (ein Tipp) hat dann doch kein Leiberl gehabt und Wales (kein Tipp) auch nicht. Frankreich (21 Tippfehler) ebenfalls nicht. Die Deutschen (15 Leider-Neins) hätten gern, aber ... schade!

Dafür Portugal! Jetzt haben die den Schas doch glatt gewonnen. Wer hätte das gedacht? Im Unterschied zu selbsternannten Teamchefs, Pfitschigogerlexperten und Ähnlichem nur ganz wenige! Aus 36 Teilnehmern mit 93 abgegebenen Tipps waren's genau drei! Drei Frauen! Expertinnen, die offenbar auch emotionale Parameter, geografische Lage, kulinarische Vorzüge UND Fachwissen samt Vorsehung in den Wett-Algorithmus schaufelten. Stefanie Panzenböck, Marion Großschädl und Heidrun Henke freuen sich über jeweils 93 Euro-Euro. Wir gratulieren! Um Ronaldos Attraktivität scheiden sich ja bekanntlich die Geister (wie viele Scheiden da geistern, wissen wir nicht), aber das war bei der Tippentscheidung angeblich völlig powidl. Und der Matzinger sagt Ihnen noch, ob's ein leiwandes Finale war (S. 38).


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