7 Sachen, die Sie über Sicherheitsbürger nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 28/16 vom 13.07.2016

Auch Wien bekommt Community-Polizisten und Sicherheitsbürger. Wozu, bitte?

Das Innenministerium will den Kontakt zwischen Polizei und Bürgern verbessern. Sicherheitsbürger sollen dafür als Ansprechpartner für die Polizei dienen, die wiederum eigene Community-Polizisten nominiert.

Hilfe, das klingt nach Spitzelwesen und Stasi!

Die Idee dahinter ist eine besonders bürgernahe Polizei, sagt zumindest Karl Mahrer, Landespolizeivizepräsident von Wien.

Wo gibt es das schon?

In Graz, Eisenstadt, Mödling und in Schärding läuft dieses Projekt bereits in der Testphase, und Anfang August starten die ersten Community-Polizisten auch in Wien in den Bezirken Meidling, Hietzing, Ottakring, Hernals, Währing, Döbling, Donaustadt und Liesing.

Wer sucht die Sicherheitsbürger aus?

Die Polizei in Absprache mit dem Bezirksvorsteher.

Gibt es genug Bewerber?

Ja. Mehr als genug.

Wer bewirbt sich?

Als "Schlüsselpersonen" gelten etwa Obleute von Kleingartenanlagen, Einkaufsstraßenvereinigungen oder von Bürgerinitiativen. Und Trafikanten.

Wie viele Community-Polizisten sind geplant?

Die Polizei stellt in jedem der 14 Stadtpolizeikommandos einen Community-Referenten und in jeder der etwa 80 Polizeiinspektionen bis zu zwei Community-Polizistinnen.


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