Vive la Salade niçoise!

Ein Salat, den's praktisch immer und überall gibt, der aber nur kurz Saison hat: jetzt!

GERICHTSBERICHT: KATHARINA SEISER | Stadtleben | aus FALTER 28/16 vom 13.07.2016

Ich werde sie stur die Salade nennen. Französisch, damit keine Verwechslungsgefahr mit dem verhunzten, totlangweiligen Nizzasalat besteht, den' s in zweifelhaften Gaststätten das ganze Jahr über gibt. Dabei hat dieser Salat eine Saison. Und zwar dann, wenn zum ersten Mal reife Freilandparadeiser neben ersten bunten Fisolen auf dem Markt zu sehen sind.

Für mich sind diese beiden Zutaten der Trigger für den französischen Klassiker, der angeblich gar nicht aus der Provence kommt.

Völlig wurscht, schauen wir nach vorn: Wenn es ordentlich hochsommerlich ist, gehören Speisen, die "#gutbeihitze" sind, auf den Tisch. "#" und Schreibweise sind wichtig. Damit finden Sie nämlich in den sozialen Medien, allen voran auf Instagram, aber auch auf Facebook und Twitter, Ideen für heiße Tage.

Salade niçoise ist salzig, säuerlich und sehr umami (würzig-herzhaft), nahrhaft und wegen seiner Saftigkeit und Knackigkeit eine jener Sommerspeisen, die auch nach 20 Gabeln noch nicht fad werden.

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