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Feuilleton | aus FALTER 29/16 vom 20.07.2016

Alan Vega (1938-2016)

Als die Rotznasenkultur Punk Mitte der 1970er auch in New York ihr schmutziges Haupt erhob, zählte Alan Vega, 1938 als Boruch Alan Bermowitz geboren, bereits zur Opi-Generation. Nur war niemand härter als dieser Opi und sein mit dem Maschinisten Martin Rev betriebenes Duo Suicide: Vegas angriffslustiger Kieksgesang brachte ihm den Beinamen "Elvis aus der Hölle" ein, Rev prügelte dazu rohe, minimalistische Elektronik aus einem Billig-Keyboard. Das war selbst den argen Punks zu arg, sie jagten das Duo regelmäßig von der Bühne. Die Wertschätzung folgte erst Jahre später. Heute gilt das Debüt "Suicide" von 1977 als Pop-Meilenstein; der bekennende Fan Bruce Springsteen trug Suicides Jahrhundertsong "Dream Baby Dream" ins Stadion. Doch das Duo blieb auch bei späteren Comebacks - etwa dem albtraumhaften "American Supreme" 2002 - erfolgreich erfolglos. Lediglich solo passierte Vega, der auch als bildender Künstler aktiv war und noch vor wenigen Jahren beim Kremser

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