Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Krebsenwasser - es gibt aber trotzdem Spareribs

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 29/16 vom 20.07.2016

Urtümliche Aulandschaft, wunderbar. Umso wunderbarer, wenn sie dann doch nicht zu urtümlich ist, um nicht auch reichlich Labestationen und Versorgung mit kühlen Getränken bereitzuhalten, weil übertreiben muss man's ja nicht.

Diese Grätsche schafft der Prater generell ganz gut, in der nordöstlichen Freudenau, rund ums naturgeschützte Krebsenwasser aber besonders befriedigend. Spektakulär ist dieses Grätzel natürlich an jenem Rand, den die Donau darstellt, dem Dammhaufen, weil halt Strom und so. Das ehemalige Fischrestaurant Berger, über Jahrzehnte einer der wenigen Orte der Stadt, an dem man Fisch zu essen bekam, wird nach einem Intermezzo als "Romantikrestaurant Edlinger" gerade von neuen, bulgarischen Besitzern renoviert und umgebaut.

Nicht nur schöne Gastgärten Das ebenfalls ehemalige und für Fisch bekannte Lindmayer - 1896 gegründet, 1992 anlässlich des Baus der Staustufe Freudenau abgerissen, 1994 neu errichtet - hat zwar offen, ist seit zehn Jahren aber eine gigantische


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