Erlebnisse fürs Wochenende

Landpartie

Landleben | Barbara Tóth | aus FALTER 29/16 vom 20.07.2016

Die Wachauer Marille ist heuer kostbarer denn je. Seit letztem Wochenende wird in der Wachau geerntet, drei strenge Frostnächte in der letzten Aprilwoche haben den damals gerade einmal einen Zentimeter kleinen Früchten heftig zugesetzt. Manche Bauern kamen mit dem Schrecken davon, andere fielen um die ganze Ernte um. Viele von ihnen sind bereits ausverkauft, weil sie ihre Ernte Stammkunden versprochen haben.

Wer ein Wochenende im Zeichen der Wachauer Marille verbringen will, sollte nach Spitz an der Donau auf den Kirchenplatz reisen.

Dort findet - übrigens seit 1950 - der "Marillenkirtag" statt. Es gibt Marillenmarmelade, Marillenschnaps, Marillenkuchen, Marillenknödel (aus einem "Marillenknödel-Automaten"), dazu natürlich einen Frühschoppen und einen Festumzug mit dem diesjährigen Marillenkönigspaar, genannt König Marillus und Prinzessin Aprikosia. Abkühlung gibt es flussabwärts in Weißenkirchen am Donau-Naturbadestrand -bei normalem Wasserstand mit feinem Sand. Hier gibt es auch eine Liegewiese mit WC. Wer es individueller will, kann eine der kleinen idyllischen Badebuchten zwischen Joching und St. Michael besuchen.

Wer jausnen mag, sollte ins Strandcafé Spitz an der Donau. Dort gibt es auch die Slow-Food-Preisgekrönten Donaugarten-Marillen-Marmeladen von Eva Grünberger zu kaufen.

MARILLENKIRTAG IN SPITZ AN DER DONAU

Warum dorthin? Weil die Marillenernte heuer besonders karg und kostbar ist

Wo essen? Im Strandcafé Spitz an der Donau

Und dann? In der Donau wild baden gehen, an einer der Badebuchten zwischen Joching und St. Michael


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