Adieu, klebrige Kasteln!

Die App "Hearonymus" überträgt den Audioguide von Museen aufs Smartphone: multimedial und immer abrufbar

Feuilleton | Hörtest: Marlene Liebhart | aus FALTER 30/16 vom 27.07.2016

Museumsbesucher wollen wissen, was und warum sie etwas betrachten. Audiotouren liefern die Informationen zu den Werken, die nicht mehr auf das Schild neben dem Gemälde passen.

Die "alten, klebrigen Audiokastln", mit denen die Kunstfreunde sich abfinden müssen, gehören bald der Vergangenheit an. Zumindest wenn es nach Claudia und Peter Grundmann geht, den Gründern des Start-ups "Hearonymus". 2013 gegründet, bietet die Smartphone-App schon jetzt mehr als 250 Audioguides zum Download an. Zum Beispiel für das Haus des Meeres, das Heeresgeschichtliche Museum oder die Dachstein-Eishöhle.

Das Leopold Museum, bekannt durch seine Bestände von Egon Schiele, setzt "Hearonymus" schon seit einigen Jahren als multimediale Alternative ein. Downloaden kann man den Audioguide direkt über das Handy.

Schieles Bild "Sitzender Männerakt" hat zum Beispiel die Nummer vier. Die App ist ganz einfach zu bedienen, auf dem Handybildschirm klickt man sich durch die Kapitel Miniaturbild inklusive. Wer die altbewährten


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