Nachgesehen Ein Wiener Schauplatz, an dem kleine oder große Politik stattfindet

Jungkatholiken: Zeltlagerfeeling im Wiener Stephansdom


Nina Brnada
Politik | aus FALTER 30/16 vom 27.07.2016

Kardinal Christoph Schönborn würde wohl als Papst eine gute Figur machen. Im Wiener Stephansdom predigte er vor Tausenden und gleich in fünf Sprachen. Mühelos glitt er vom Englischen ins Italienische, ins Spanische, Französische.

Sein Publikum: eine Stephanskirche voller junger Katholiken aus der ganzen Welt, die auf ihrem Weg zum Weltjungendtag in Krakau Zwischenstopp in Wien machen.

An die 10.000 Pilger sollen es laut Erzdiözese Wien sein, die in Etappen in Wien auf ihrer "road to mercy", wie sie ihre Reise nach Polen nennen, pausieren.

Der Stephansdom war aber auch schon einmal voller. Zum Beispiel, als Ivan Dragičević 2011 hier betete. Ihm soll als Kind die Madonna im herzegowinischen Ort Međugorje erschienen sein. Als er kam, karrten die Gläubigen gar Campingsessel an.

Statt der Campingausrüstung gibt es diesmal im Dom aber vor allem Zeltlagergeruch.


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