7 Sachen, die Sie über SPENDENSAMMLER nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 30/16 vom 27.07.2016

Wie funktioniert das Spendensammeln auf der Straße eigentlich?

Von "Dialogern", die meist für ihre Arbeit bezahlt werden, wird man auf der Straße zu Spendenmitgliedschaften überredet. Manche arbeiten direkt für Hilfsorganisationen, andere für Fundraising-Agenturen.

Was bedeutet das, "Spendenmitgliedschaft"?

Das ist keine einmalige Spende, sondern eine regelmäßige Abbuchung.

Finde nur ich das nervig, dauernd angesprochen zu werden?

Nein. Nach Beschwerden von Anrainern der Mariahilfer Straße überlegen die Bezirke Mariahilf und Neubau jetzt zum Beispiel gemeinsam Maßnahmen, um der vielen "Keiler" Herr zu werden.

Was passiert mit dem auf diese Weise gesammelten Geld?

Mit einem Teil davon werden zunächst die Spendensammler oder die Agenturen bezahlt. Erst nach Monaten, manchmal Jahren der Mitgliedschaft, hat endlich auch das Hilfswerk was davon.

Wieso beauftragen Hilfsorganisationen dann überhaupt Spendensammler?

Weil Spender im Schnitt viele Jahre dabeibleiben und es sich dadurch dann eben doch rentiert. Ganz von selbst entscheiden sich eben weniger Leute zum Geben.

Woran erkenne ich potenzielle Trickbetrüger?

Genehmigte Spendensammler müssen die Genehmigung immer dabeihaben und bei Aufforderung vorzeigen.

Wie entkomme ich besonders anhänglichen "Keilern"?

Eigentlich gilt die Regelung, dass ein einfaches "Nein" reichen muss.


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