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Doku von Gianfranco Rosi: "Seefeuer"

Lexikon | aus FALTER 31/16 vom 03.08.2016

Alltag auf Lampedusa: Samuele, jüngster Spross einer alteingesessenen Fischerfamilie, lebt in den Tag hinein, die Bauern arbeiten auf den Feldern, der Arzt behandelt kleine Wehwehchen. Und wie eine Parallelwelt dazu: das Dasein tausender und abertausender Flüchtlinge, die unter Lebensgefahr über das Meer kommen, auf eine Insel, die zum Synonym für das Versagen des modernen Mitteleuropas im Angesicht der humanitären Katastrophe geworden ist. "Seefeuer" (Original: "Fuocoammare") von Gianfranco Rosi, einem aus Eritrea gebürtigen Filmemacher, der als Jugendlicher nach Italien kam und heute in New York lebt, wurde beim diesjährigen Berliner Filmfestival mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

Bereits in den Kinos (OmU im Top, Votiv und Village)


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