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Schwarzsein in Österreich: Fremd im eigenen Land

Lexikon | MD | aus FALTER 31/16 vom 03.08.2016

Die Ausstellung beschäftigt sich mit der vergessenen Geschichte der Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Kinder von afroamerikanischen GIs und österreichischen Müttern geboren wurden. "SchwarzÖsterreich" basiert auf einem Forschungs-und Interviewprojekt. Die Kinder von damals erzählen ihre Geschichte selbst - eine Wiener Bezirkspolitikerin, ein Lastwagenfahrer aus Idaho und eine Friseurin aus Salzburg. Viele dieser Kinder wurden von ihren Müttern getrennt, in Heimen untergebracht oder zur Pflege und Adoption freigegeben. In Österreich wurde den Betroffenen die Eingliederung in die Gesellschaft ebenso erschwert wie die schulische Ausbildung. Ein berührendes Epos über das Fremdsein im eigenen Land.

Österr. Museum für Volkskunde, bis 21.8.


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