Volksgarten - viel mehr Wien geht nicht

Das Märchen-Wien: Mit Rosen, Altertum und arrangierter Pracht beruhigt der Volksgarten die Innenstadt


Rundgang: Lukas Matzinger
Stadtleben | aus FALTER 31/16 vom 03.08.2016

Es riechen die Rosen und es klingt nach Brunnen. Der englische Rasen ist frisch gemäht, das wird er alle 14 Tage. Es ist so leise hier, obwohl der Ring vierspurig Autos und Straßenbahnen vorbeiführt. Der Volksgarten ist mehr Schaukasten als Park. Das ist nicht Natur, was hätte die hier auch zu schaffen, im historischen Herzen dieser Stadt.

Der Volksgarten wird vom Parlament, dem Rathausplatz, dem Burgtheater, dem Palais Liechtenstein, dem Bundeskanzleramt, dem Kunsthistorischen Museum, dem Heldenplatz, dem Naturhistorischen Museum und dem Palais Epstein begrenzt und kennt damit mehr Sehenswürdigkeiten als eine durchschnittliche amerikanische Großstadt. Touristen lieben das. So haben sie sich Wien wahrscheinlich vorgestellt. Schwer zu sagen, wie viele Fotos hier jeden Tag geschossen und Sprachen gesprochen werden.

Ende des 18. Jahrhunderts begannen die Preußen zur Erholung und Bildung der Städter Parkanlagen für das gemeine Volk freizugeben. Das ließ Wien nicht auf sich sitzen und

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige