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Feuilleton | aus FALTER 31/16 vom 03.08.2016

Klimt-Streit in Linz

Die Stadt Linz muss an die Erben der verschwundenen Bilder von Egon Schiele und Gustav Klimt 8,21 Millionen Euro zahlen. Das entschied der Oberste Gerichtshof. Die Vorgeschichte des skurrilen Rechtsstreits: Die Sammlerin Olga Jäger hatte drei Bilder von Egon Schiele und ein Gemälde von Gustav Klimt 1951 an das Museum Lentos verliehen. Als Jägers Erben 2006 ihr Eigentum zurückhaben wollten, war es verschwunden. In einem Gerichtsverfahren bekamen die Kläger 8,21 Millionen Euro zugesprochen. Die Stadt Linz hofft auf eine Wiederaufnahme des Verfahrens. Denn erst kürzlich ist ein Schriftstück aufgetaucht, das den Fall in ein anderes Licht rückt. Demnach habe die Mutter der Erben bereits 1990 die Leihe aufgekündigt. Die Klage auf Schadenersatz hätte demnach bereits damals erfolgen müssen. Das Gericht muss nun klären, ob der Fall daher verjährt ist.

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