Grüner wohnen: Ökofair lebt sich's besser

Wer sich nachhaltig einrichten möchte, sollte bei Johan vorbeischauen. Öko-fair sieht man hier entspannt und nicht als Religion


Besuch: Nathalie Grossschädl
Stadtleben | aus FALTER 31/16 vom 03.08.2016

Am Bioboom kommt niemand vorbei: Vom kleinen, schrulligen Eckgeschäft ist er längst in jeden Discounter eingezogen. Ohne Biolebensmittel und ökofaire Kleidung kein nachhaltiger Lifestyle. Aber wie sieht es eigentlich bei Möbeln aus? Da sind die meisten weniger kritisch. Sollten sie aber sein. Schließlich wirft jedes Möbelstück Fragen auf: Woher kommt das Material, aus dem es produziert wurde? Und sind die verwendeten Leime und Lacke zur Behandlung der Hölzer gesundheitlich unbedenklich?

Nachhaltigkeit hat sich das Geschäft Johan in der Zollergasse im Öko-Bezirk Neubau auf die Fahnen geschrieben. Und nachhaltig heißt bei den beiden Johan-Geschäftsführern Dan Badstuber und Alois Hechinger nicht notgedrungen bio. "Wenn die Kinder und Enkelkinder eine Freude haben, die Möbel zu erben, dann ist das für mich Nachhaltigkeit", sagt Hechinger und zeigt auf einen muschelförmigen Designklassiker, den Shell Chair von Carl Hansen. "Der Stuhl ist nicht bio, sondern nur aus Vollholz", sagt

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