Gitarrenjaulen im Wespennest

Bei der Eröffnung des Popfests am Karlsplatz trat ein Blasorchester mit den Stars der Wiener Musikszene auf - der Beginn einer Party


Reportage: Matthias Dusini
Feuilleton | aus FALTER 31/16 vom 03.08.2016

Der große Tusch war leider nur ein Summen. Bei der Eröffnung des Popfests Wien auf dem Karlsplatz trat die MusikarbeiterInnenkapelle auf, eine aus Amateuren bestehende Kombo, die nicht die üblichen Märsche, sondern Popsongs im Repertoire hat. Was auf Straßenfesten in ungestümer Blechbläserwucht rüberkommt, scheiterte auf der Open-Air-Bühne an den akustischen Gegebenheiten. Über 50 Musiker und Musikerinnen drängten sich auf die Bühnen und klangen wie ein aufgescheuchter Wespenschwarm.

Ein lokaler Star nach dem anderen trat auf und trug einen Hit vor. Am besten funktionierte das mit Minisex-Sänger Rudi Nemeczek, der die Bilderbuch-Nummer "Maschin" auswählte. Der New-Wave-Veteran verfügte über genügend Rampensauqualität, um die widrigen Umstände zu überspielen. Dann versuchten der Rapper Skero als Falco und Songwriterin Clara Luzia mit einer Depeche-Mode-Nummer ihr Glück und scheiterten an dem etwas unkoordinierten Begleitorchester.

Der Karlsplatz verwandelte sich während

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