Das eigene Reich unter dem Himmelszelt

In einem Zelt zu schlafen -ob mit Eltern oder ohne - gehört zu den schönsten Sommererlebnissen - und bedeutet nur beim ersten Mal eine Mutprobe

ERFAHRUNGSBERICHT & FOTOS: KIRSTIN BREITENFELLNER | Stadtleben | aus FALTER 32/16 vom 10.08.2016

Normalerweise liegen Kinder im Kinderzimmer, und die Nacht ist irgendwo draußen. Wenn man in einem Zelt übernachtet, ist der Himmel plötzlich ganz nah.

Man sollte eine Weile vor dem Zelt sitzen, bevor man schlafen geht, denn ins Zelt zu schlüpfen, solange es noch hell ist, schmälert das Abenteuer, das es bedeutet, eine Nacht in der Natur zu verbringen und ihr dabei nahe zu sein, beträchtlich. Macht man es aber richtig, kann man der Natur dabei so nahe kommen, wie das in unserer Zeit und in unseren Breiten eben möglich ist.

Wenn man das funkelnde Sternenzelt eine Weile auf sich hat wirken lassen, bemerkt man vielleicht, dass nicht jedes Licht, das am Himmel steht, gleich aussieht. Es gibt solche, die langsam wandern, das sind Satelliten, und davon gibt es mittlerweile ziemlich viele. Dann gibt es Lichter, die schneller wandern und dabei blinken, das sind Flugzeuge.

Wenn man lange genug schaut, sieht man plötzlich, dass auch die Sterne nicht alle still vor sich hin scheinen. Sie funkeln,

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