Alles groß im Donaupark

Im Donaustädter Park fühlen sich nicht nur seltene Tier-und Pflanzenarten wohl. Auch der Papst war hier

RUNDGANG: LUCA GASSER | Stadtleben | aus FALTER 32/16 vom 10.08.2016

Die riesige Papstwiese ist menschenleer. Dutzende Krähen haben sie besetzt und staksen gemächlich über den frisch gemähten Rasen. Wären da nicht die kalten, bedrohlichen Klötze der Uno-City, man könnte meinen, auf dem Land zu sein. Der Blick auf die umliegende Donaustadt wird von verschiedensten Laub-und Nadelbäumen verdeckt. Holzige Hoheiten haben hier im Donaupark ihre Wurzeln geschlagen: die Schwarzpappel, die Sumpfzypresse und der Urweltmammutbaum.

Über allem thront der Donauturm, mit 252 Metern nach wie vor das höchste Bauwerk Österreichs. Auf der Schmetterlingswiese gedeihen verschiedenste Gräser und Blumen. Ein Eichhörnchen huscht einen Baum hinauf, hier sollen auch Hasen hausen. Mit etwas Glück zeigt sich eine orange-blau gefärbte Mandarinente im Irissee. Selten kommen Menschen vorbei - einzelne Radfahrer, Skateboarder, Väter mit Kind -, um sich dieses Idyll zu gönnen. Flora und Fauna gewinnen hier langsam die Oberhand.

Dabei haben sich immer wieder Menschenmassen

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