Einer der Letzten seiner Art

Karl Duffek war ein politischer Kopf mit Herzensbildung. Und er war mein Freund


NACHRUF: KLAUS NÜCHTERN
Feuilleton | aus FALTER 32/16 vom 10.08.2016

In seinem Nachruf würdigt Armin Thurnher den verstorbenen Direktor des Renner-Instituts als politischen Kopf und Falter-Autor (siehe Seite 5), ich tue es als Freund.

Ich habe Karl Duffek, den die meisten Freunde Charlie nannten, 1976 inder fünften Klasse kennengelernt. Im Rahmen eines wetterprognostisch eher an der Grenze zur Fahrlässigkeit anberaumten Wandertages auf die schneebedeckte Rax hatten wir was auch immer hinreichend intensiv zu bereden. Ab da waren wir wohl befreundet, ein Umstand, der ganz entschieden zu meinem Zuwachs an Reputation beitrug: Wenn dieser leicht verhaltensauffällige Kasper mit der offiziellen, nur durch einen weiteren Kameraden konkurrenzierten Klassenkoryphäe befreundet ist, kann er kein kompletter Trottel sein. Noch Jahrzehnte später vermochte sich Charlie darüber zu ereifern, dass mich einige unserer Lehrerinnen und Lehrer vorschnell und ungerecht beurteilt hätten.

Von eherner Loyalität und einem reizbaren Sinn für Gerechtig-und Verhältnismäßigkeit

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