7 Sachen, die Sie über den FUCHS eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 32/16 vom 10.08.2016

Wie jetzt, der Fuchs - das wilde Tier?

Genau dieser wilde rotfellige Vertreter der Familie der Hunde ist gemeint. Was hat der eigentlich in der Großstadt verloren?

Der Fuchs ist zu einem Kulturfolger geworden, sprich: Er lebt im Schatten des Menschen. In unseren Gärten findet er Nahrung auf Komposthaufen, er frisst Hunde-oder Katzenfutter und Obst und Beeren in den Gärten.

Wo gibt es in Wien Füchse?

Vor allem im wilden Westen: Hietzing und Penzing. In den östlichen Bezirken wie Floridsdorf und Donaustadt erstaunlicherweise eher weniger. Aber auch ums Schloss Schönbrunn sind sie gerne unterwegs.

Sind die gefährlich?

Definitiv nicht. Verirrt sich ein Fuchs ins Haus, was immer wieder einmal vorkommt, Ruhe bewahren und ihm Raum lassen, damit er flüchten kann.

Übertragen Füchse nicht Tollwut?

Es ist richtig, dass der Fuchs grundsätzlich als einer der Hauptüberträger der Tollwut gilt. Aber: In Österreich gilt die Tollwut seit 2006 als ausgerottet, das heißt, vom heimischen Fuchs geht keine Tollwutgefahr aus.

Was tun, wenn der Fuchs den eigenen Garten bezogen hat?

Auf keinen Fall anfüttern. Der Fuchs ist ein Wildtier und soll es auch bleiben. Als solches darf er nicht mutwillig beunruhigt, verfolgt, gefangen, verletzt oder getötet werden.

Wo kann man sich über Wildtiere in der Stadt informieren?

Sichtungen und mehr dokumentiert stadtwildtiere.at der Vetmeduni Wien.


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