Europa, werde wesentlich!

Es wird Zeit, mit dem Krisengerede Schluss zu machen. Wer hindert die Politiker daran, Lösungen zu finden?

KOMMENTAR: ERHARD BUSEK | Falter & Meinung | aus FALTER 32/16 vom 10.08.2016

Zerfällt Europa?", "Ende der Europäischen Union" etc. Die heute gängigen Titel und Themen sind nicht auf die Fragen der Zukunft gerichtet. Die wirtschaftliche Situation ist eine globale, auch an China ist sie nicht spurlos vorübergegangen. Die Flüchtlingsfrage stellt sich ebenso weltweit, wobei wir Europäer uns darüber keine Rechenschaft geben, wie viele Millionen gegenwärtig unterwegs sind. Offensichtlich befinden wir uns auch inmitten des Beginns eines Dritten Weltkrieges, der allerdings nicht mit Kriegserklärungen stattfindet, sondern sich vor allem hinein in die Gesellschaften einzelner Länder auswirkt.

Der Terrorismus mit seiner imponierenden Strategie, uns streckenweise schachmatt zu setzen, kriecht in unsere Welt hinein. Wesentliche Hilfe erhält er von den Medien. Wenn die Frage gestellt wird, wie wir die Angst bewältigen, muss auch darüber geredet werden, wer wie Angst verbreitet. Das ist keine Medienfeindschaft, sondern eine Kritik an der Oberflächlichkeit, an den

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