Nachhaltig trampeln im Park

Im Burggarten fand am vergangenen Wochenende Wiens erstes Ice Cream Festival statt -zum Schaden des Gartendenkmals


BEGEHUNG: STEFANIE PANZENBÖCK
Feuilleton | aus FALTER 32/16 vom 10.08.2016

Schlenderte man am Wochenende den Ring entlang und am Eingang des Burggartens vorbei, erblickte man ein aufgeblasenes Plastiktor in Zuckerlrosa. Auf dem Rasen und den Wegen des denkmalgeschützten Parks hatten Eishersteller ihre Verkaufswagen geparkt. Dazwischen fanden Foodtrucks ihren Platz, Autos wurden zu Werbezwecken ausgestellt, Bierbänke für die Besucherinnen und Besucher vorbereitet, aus Lautsprechern dudelte bekömmliche Musik. Das Reiterdenkmal bekam eine rosa Schleife umgehängt.

Am Samstag und Sonntag fand im Burggarten Wiens erstes Ice Cream Festival statt. Produzenten von allerlei Eisspezialitäten präsentierten sich, Einheimische und Touristen konnten sich durch die verschiedenen Sorten kosten, die Stadt wähnte sich um eine sommerliche Attraktion reicher.

Wer den Burggarten regelmäßig besucht, wird sich allerdings gewundert haben. Der Park hinter der Albertina war bisher ein Ort der Ruhe und Entspannung mitten in der Stadt. Die Anlage gehört zu den Bundesgärten, strenge

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