Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Donaupark: Von Bädern, Pagoden und Eigenhonig

Stadtleben | LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER | aus FALTER 32/16 vom 10.08.2016

Die kulinarische Ausstattung des Donauparks ist beachtlich. Das liegt einerseits an den zahlreichen Bädern der Alten Donau, die hier sommers zu einer etwas anderen Frequenz führen, als das in anderen Parks der Fall sein mag, andererseits an der "Modernität" des Parks: Der wurde in den 1960er-Jahren geplant, da begriff man den Menschen schon in seiner Komplexität, und da gehört eben Essen auch dazu.

Zu den besten Möglichkeiten, sich hier zu ernähren, zählt zweifellos das Bundesbad. Okay, man muss in der Minimalversion (Nachmittagskarte) 2,50 Euro Eintritt zahlen, kommt dann aber in den Genuss des schönsten Badebuffets der Stadt, eines erstaunlich gut erhaltenen Pavillons aus den 1950ern direkt am Wasser, mit Terrazzoboden, Holzverbrämung und toller Terrasse. Seit kurzem wird der Pavillon von Bitzinger (Albertina-Würstelstand, Augustinerkeller) betrieben, und die kochen dort bei hohem Tempo wirklich nicht schlecht.

Essen wie der Kaiser von China

Ganz anderer Spirit beim Buffet von


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