Schaffa, schaffa*, yalla, yalla**!

Vorarlberg ist Vorreiter darin, Jobs für Flüchtlinge zu finden. Wie macht das Ländle das?


ANLEITUNG: NINA HORACZEK
Politik | aus FALTER 32/16 vom 10.08.2016

Von Vorarlberg lernen. Konnten österreichweit bis jetzt nur 10,1 Prozent der Flüchtlinge, die 2015 zu uns kamen, eine Arbeit finden, meldete Vorarlbergs Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker (Grüne), dass in ihrem Bundesland die Quote bei 30 Prozent liegt. Von den 2300 anerkannten Flüchtlingen in Vorarlberg, die derzeit die Mindestsicherung beziehen, ist die Hälfte im erwerbsfähigen Alter. Von diesen etwa 1150 Personen spricht ein Drittel Deutsch auf A2-Niveau. Das heißt, sie können einfache Gespräche verstehen. "Von diesen Menschen konnten wir 60 Prozent an den Arbeitsmarkt vermitteln", sagt die Soziallandesrätin. Wie haben die Vorarlberger das geschafft?

Fläche statt Masse Als vergangenen Herbst tausende Flüchtlinge beinahe über Nacht nach Österreich kamen, mussten auch in Vorarlberg kurzfristig Sporthallen adaptiert werden, damit die vielen Menschen untergebracht werden konnten. Parallel dazu wurde aber sofort versucht, diese Geflüchteten auf das Bundesland zu verteilen.

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