Jan Lauwers und die Needcompany mit neuem Stück bei Impulstanz


MARTIN PESL
Feuilleton | aus FALTER 32/16 vom 10.08.2016

Grace Ellen Barkey. Grace, Ellen, Barkey. Grace. Ellen. Barkey! Unzählige Male wiederholt die Performerin und Frau von Jan Lauwers zu Beginn dieses Abends ihren Namen. Von Anfang an ist Identität nur ein Wort, das nicht mehr bedeutet, nur weil man es öfter sagt. "Es ist wichtig zu sagen, dass ich Chinesin bin."

Als indonesische Prinzessin mit Clownsschminke verkleidet berichtet Barkey von ihren Vorfahren, die sie nach Norddeutschland, Indonesien und China zurückverfolgen kann.

Es folgen Maarten Seghers, ebenfalls ein Familienmitglied im Lauwers-Clan, der Wikingernachfahre Hans Petter Dahl, seine Frau Anna Sophie Bonnema, der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Benoît Gob, der Amerikaner Jules Beckman und der junge Tunesier Mohamed Toubakri, der zum ersten Mal mit der Needcompany arbeitet. Auf unterschiedlichste Arten bringen sie ihre Geschichten dar, tanzen, musizieren, interagieren und spekulieren gemeinsam darüber, wie und wo ihre Vorfahren einander begegnet sein könnten. Immer

  307 Wörter       2 Minuten
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