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IT-Kolumne

Medien | ANNA GOLDENBERG | aus FALTER 34/16 vom 24.08.2016

Runterwischen, rüberwischen, raufwischen, Klick, Doppelklick. Instagram fordert dieser Tage meinen rechten Daumen zu Höchstleistungen heraus und daran sind nicht nur die Urlaubs-, Essens-, Bikini-sowie Bikini-Urlaubsessen-Bilder schuld. Die Fotoplattform hat nämlich vor kurzem die "Stories"-Funktion präsentiert, die Usern erlaubt, kurze Videos oder Foto-Slideshows zu posten, die nach 24 Stunden wieder verschwinden. Kommt digitaleinheimischen Menschen vielleicht bekannt vor, denn der Instant-Messaging-Dienst Snapchat macht das schon jahrelang mit großem Erfolg.

Und damit nicht genug: Instagram, das zu Facebook gehört, hat nun Business-Profile freigeschalten; bis Ende des Jahres sollen sie weltweit verfügbar sein. Unternehmer können ihre präsentierten Inhalte auch bewerben, was für alle, die junge Leute erreichen wollen, besonders attraktiv ist: 85 Prozent der rund 390.000 österreichischen Instagram-Nutzer sind jünger als 30 Jahre. Gut möglich also, dass diesen Herbst neue daumensportliche Höchstleistungen erzielt werden. F


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