Journalisten unter Druck

Wie kann man den Medienwandel fassen? Sieben Zahlen zum anhaltenden Umbruch einer Branche

RECHERCHE: BENEDIKT NARODOSLAWSKY | Medien | aus FALTER 34/16 vom 24.08.2016


Foto: Ernst Weingartner/picturedesk.com

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2 Tageszeitungen

wurden allein im vergangenen Jahr eingestellt, nämlich die Kärntner Tageszeitung und die Salzburger Volkszeitung. Zwei Tageszeitungen wurden seit der Jahrtausendwende neu gegründet und haben bislang überlebt. 2004: Heute. 2006: Österreich. Bei beiden handelt es sich um Boulevardblätter. Heute war von Beginn an gratis. Das Druckwerk Österreich wurde zwar als Kaufzeitung gegründet, wird mittlerweile aber auch überwiegend gratis vertrieben. Auch wenn sich beide Blätter an den Nulltarif der Onlineberichterstattung angepasst haben, so hat Heute ihren Seitenumfang in den vergangenen Monaten deutlich reduziert. Heute-Herausgeberin Eva Dichand erklärte dem Falter, sie verlagerte die redaktionellen Kapazitäten von Print auf Online, weil dieser Bereich „extrem stark“ wachse. Schließlich starren auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln immer mehr Leute aufs Handy, statt Zeitungen zu lesen.

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