Auf historischen Hügeln

Der Türkenschanzpark in Währing bleibt ein Leben lang abenteuerlich


RUNDGANG: ANNA GOLDENBERG
Stadtleben | aus FALTER 34/16 vom 24.08.2016

Zeugenaussagen zufolge wurde die Verfasserin dieser Zeilen schon in ihren ersten Lebensjahren regelmäßig in den Türkenschanzpark kutschiert, schlief aber verlässlich auf dem Weg dorthin ein. Ob der Gedanke an die kolossalen Ausmaße (150.000 m 2) oder den historischen Hintergrund des Parks (hier verschanzten sich 1683 die osmanischen Truppen, bevor sie vernichtend geschlagen wurden) oder aber das gleichmäßige Schaukeln des Kinderwagens die überwältigende Müdigkeit verursachte, ist nicht überliefert.

Sobald das berüchtigte waldig-hügelige Terrain des "Türki" zu Fuß erklommen werden konnte, gab es wichtigere Dinge als den Mittagsschlaf zu erledigen: etwa sich auf dem Spielplatz am Südrand des Parks waghalsig die lange Rutsche hinunterzuschmeißen oder einen Platz am Steuer des ausgemusterten Feuerwehrautos zu ergattern. Seit 2001 müssen Besucher mit einem Nachbau aus Holz vorliebnehmen; die Antiquität, ein Puch Alpenwagen, Baujahr zwischen 1913 und 1923, lagert im Depot des

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