Schottische Gourmandisen

Was die Briten von den Europäern trennt, liegt auf den Tellern. Ein Tatsachenbericht

Stadtleben | GERICHTSBERICHT:: WERNER MEISINGER | aus FALTER 34/16 vom 24.08.2016

Diese Nachricht, geschätzte Leserschaft, erreicht Sie aus dem Norden Britanniens und entspringt einer von Verzweiflung beherrschten Gemütslage des Verfassers. Die Gründe der Verzweiflung betreffen auch Sie, ganz persönlich. Hier stellt sich mir in finsterer Gestalt die zentrale Frage der Natur an die Menschheit. Die Frage lautet nun, da sich der Mensch die Erde komplett Untertan gemacht hat und nur noch sich selbst zu fürchten braucht: Muss der Mensch bis an das Ende des Menschengeschlechts dem Menschen ein Wolf bleiben? Oder ist doch eine Welt des einträchtigen Miteinanders von Menschen jedweder Ethnie und Kultur, jedweder Herkunft und sozialer Prägung möglich?

Verzweifelt neige ich, im Zwielicht meiner aktuellen Beobachtungen, der Meinung zu, dass eher nein.

Wir kennen einander nicht, auch wenn wir Nachbarn sind, und das Friedensprojekt des Kennenlernens fordert übermenschliche Überwindung. Das zeigt sich mir drastisch im Norden Britanniens. Schon der kleine Unterschied in Ethnie


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